Sonntag, 26. November 2017

Anna Pfeffer: New York zu verschenken






Autor: Anna Pfeffer
Band: Einzelband
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: cbj
Preis: 14,99€
Seitenzahl: 336
Protagonisten: Anton, Olivia






~Inhalt~

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …



~Meine Meinung~

 Das Buch wurde mir vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt!

Wie bei den meisten Büchern hat mich auch hier wieder das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich finde es süß gestaltet mit dem pinken Hintergrund und den süßen Zeichnungen darauf.
Natürlich passt es super gut zum Inhalt, wenn schon „New York zu verschenken“ der Titel ist.

Da ich unbedingt mal nach New York möchte und dort die Statue sehen will, musste ich das Buch einfach lesen. Ich meine New York einfach geschenkt zu bekommen – wie mega wäre das denn bitte?
Natürlich passt der Titel auch zum Inhalt und hat mich daher nicht enttäuscht (also der Inhalt). Aber dazu später mehr. 

Kapitel gab es in dem Sinne nicht wirklich. Das ganze Buch war in Form eines Chats geschrieben, was mich zunächst etwas verwirrt hat, denn wie soll man eine Liebesgeschichte nur in einem Chat verpacken und dann noch Gefühle beschreiben? Deswegen gab es lediglich Unterteilungen, wenn eine Zeitangabe gemacht wurde. Ansonsten waren am linken Rand immer die Namen, damit man wusste, wer gerade schreibt.
Ich fand es sehr, sehr übersichtlich gestaltet, weil man eigentlich immer ein Zeitgefühl hatte und wusste, wer was geschrieben hat. 

Das Buch hab ich ziemlich schnell durchgelesen. Es war sehr flüssig geschrieben und es war auch eine gewisse Spannung dabei. Was ich auch sehr schön fand, war, dass es zwar aus einer neutralen Perspektive geschrieben wurde, man aber dennoch die Gefühle der beiden Protagonisten wusste. Außerdem fühlte es sich an, als wäre man selbst derjenige, der gerade schreibt.
Allgemein fand ich die Idee, ein Buch in Form eines Chats zu schreiben am Anfang etwas gewagt, aber die Autorin hat das wirklich sehr gut umgesetzt. 

Am Inhalt habe ich eine Kleinigkeit auszusetzen, und zwar das Ende. Ich hätte überhaupt nicht damit gerechnet, wie das Buch ausging, und war daher relativ geschockt. Ich fand die ‚Überraschung‘  auch, ehrlich gesagt, nicht so toll.
Aber das war‘s dann auch schon mit der Kritik, denn ansonsten hat mir der Inhalt sehr gefallen. Man könnte denken, dass es mit der Zeit langweilig wird, wenn man immer nur in einem Chat liest und es sich manchmal nur um alltägliche Dinge der Personen handelt, aber so war es definitiv nicht. Es war immer spannend und mit viel Humor, sodass es nie langweilig wurde. 

Trotz dass es aus einer neutralen Sicht geschrieben wurde, lernte man die Personen sehr gut kennen und konnte auch mit ihnen fühlen. Mir waren beide unglaublich sympatisch (bis zum Ende...). Beide hatten so einen lustigen Humor, dass es Momenta gab, in denen ich einfach laut auflachen musste.
Also super ausgearbeitet!



~Fazit~

Als ich gehört habe, dass das Buch nur als Chat geschrieben wurde, war ich zuerst skeptisch. Wie soll man denn die Gefühle der Personen nachvollziehen und wird es denn nicht irgendwann langweilig? Dennoch habe ich das Buch beim Bloggerportal angefragt und auch bekommen. Und ich bin froh darüber, denn die Autorin hat die Idee so gut verpackt, dass all die Fragen positiv beantwortet werden können. Das einzige, das ich zu kritisieren gefunden habe, ist das Ende. Das hat mir leider nicht so gut gefallen, aber ansonsten war das Buch vom Cover bis hin zum Inhalt super, super schön.
Großen Respekt an die Autorin, dass sie die Geschichte so spannend und lustig in einen Chat verwandeln konnte!




~Bewertung~

★★★★☆

Sonntag, 19. November 2017

Sybille Hein: Vorwäts küssen rückwärts lieben






Autor: Sybille Hein
Band: Einzelband
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: blanvalet
Preis: 14,99€
Seitenzahl: 448
Protagonisten: Pia






~Inhalt~

Eigentlich wollte Pia sich nie wieder in einen Schönling verlieben. Eigentlich sollte es ein Sommer werden, in dem Mückenstiche und Fruchtfliegen zu ihren größten Herausforderungen zählen. Aber dann steht August vor ihr. Charmant, schlagfertig und sexy wie Ryan Gosling. Selbst Pias dicker Kater ist entzückt. Während Pia schon anfängt, ihr Luftschloss einzurichten, bleibt ihr bester Freund Eddi skeptisch. Wie oft musste er miterleben, dass aus Pias Zuckerwatteherz ein dicker Teerklumpen wird. Er ist ganz sicher: Pia braucht keinen Traumprinzen an ihrer Seite, sondern einen Kumpeltypen zum Anfassen. Denn ohne Freundschaft bleibt jede Liebe immer nur eine Luftnummer. Und tatsächlich: Das Leben hält in Liebesdingen eine zauberhafte Überraschung für Pia bereit – im wahrsten Sinne des Wortes!



~Meine Meinung~

Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfühung gestellt!

Das Cover fand ich auch bei diesem Buch ganz schön, obwohl es eigentlich gar nicht zu meinem Stil an Lieblingscovern passt. Bei genauerem Betrachten gefiel es mir jedoch nicht mehr ganz so gut. Außerdem passte es zwar im Grundprinzip zum Inhalt, aber ich finde man hätte es besser umsetzen können. 

Den Titel kann ich nicht wirklich beurteilen, denn ich hab das Buch nach ca. 170 Seiten abgebrochen. Deswegen weiß ich nicht, ob der Titel dazu passt oder nicht.
Ich persönlich kann mir unter ‚Vorwärts küssen‘ noch etwas vorstellen, aber was ‚Rückwärts lieben‘ bedeuten soll, ist mir ein Rätsel. Vielleicht wäre es noch gut aus dem Inhalt herausgekommen, aber ich musste es leider abbrechen. 

Die Kapiteleinteilung war an sich ganz schön (nicht zu lang und nicht zu kurz), jedoch störten mich die Bemerkungen unter der Kapitelüberschrift ziemlich. Es wurden Begriffe genannt, die in dem folgenden Kapitel eine Rolle spielten, aber teilweise konnte man sich auch hierbei nichts darunter vorstellen und es war einfach nur nervig. Bei den letzten Kapiteln, die ich gelesen habe, habe ich diese Bemerkungen auch nicht mehr gelesen. 

Innen war das Buch schlichte gestaltet. Auf den letzten Seiten war eine Art Skizzenbuch, was ich an sich eine schöne und süße Idee fand, da ich so etwas noch nie in einem Buch gesehen habe.

Der Schreibstil war das erste und eigentlich grundlegende Problem, warum ich das Buch nicht weiterlesen konnte. Es war, meiner Meinung nach, so langweilig geschrieben…
Teilweise war es dann auch nicht mehr ganz so verständlich, da die Geschichte von der Gegenwart abgeschweift ist. Man befand sich also gedanklich in der Vergangenheit und plötzlich sollte man wieder in der Gegenwart sein.
Es war manchmal richtig verwirrend, ob man jetzt in der Gegenwart war oder in der Vergangenheit.

Der Inhalt war das nächste Problem.
Es wurde so viel außen um die Geschichte herumerzählt, dass es den Leser einfach nur langweilt. Es wurden Passagen erzählt, bei denen ich mir dachte, was mich das jetzt interessieren soll? Es war teilweise nicht relevant für den Inhalt und hat mich deswegen sehr gelangweilt. 

Auch die Protagonistin fand ich nicht so sympathisch. Durch ihre Gedankengänge kam sie mir ein bisschen komisch vor. Und ehrlich gesagt, fand ich sie ein bisschen zu alt für manche Gedanken.
Ich weiß auch nicht so ganz warum, aber ich fand sie ziemlich unsympathisch. 




~Fazit~

Ich möchte mit der Rezension niemanden verletzten oder angreifen! Es ist einfach nur meine Meinung, die aber sich gegen niemanden richtet! Ich finde es toll, dass die Autorin sich an einem Buch zu schaffen gemacht hat, aber leider hat es mir eben nicht so ganz gefallen. 

Ich habe von dem Buch nur ca. bis auf Seite 170 lesen können, denn danach bin ich in eine richtig tiefe Leseflaute gerutscht. Die letzten paar Seiten habe ich versucht, per Leseabschnitte zu lesen (ich habe mir also pro Tag eine bestimmte Anzahl an Seiten vorgenommen). Allerdings musste ich mich so sehr quälen, dass ich irgendwann keine Lust mehr hatte und das Buch abgebrochen habe.
Was mir am Wenigsten an dem Buch gefallen hat, waren Schreibstil und Inhalt. Das Buch war – meiner Meinung nach – richtig langweilig geschrieben und es wurde zu viel erzählt, das gar nicht wissenswert war. Dadurch habe ich den Spaß an dem Buch verloren.



~Bewertung~